Schwerpunkte

Stärkung der lokalen Wirtschaft

Eine starke Wirtschaft ist die Basis für gute Arbeitsplätze, solide Finanzen und eine lebenswerte Stadt. Doch in Dinslaken fehlt es an geeigneten Gewerbeflächen – obwohl die Nachfrage hoch ist. Deshalb setzen wir auf eine nachhaltige Strategie: Die Reaktivierung bestehender Areale wie dem MCS- und HAMCO-Gelände muss Vorrang haben vor neuer Bebauung grüner Flächen.

Dabei geht es uns nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um Zukunftsfähigkeit: Unternehmen brauchen Platz für neue Technologien, für Transformation und für Arbeitsplätze, die auch morgen noch Bestand haben und Perspektiven für die Menschen vor Ort schaffen. Bei der Vergabe von Flächen sollen deshalb regionale und nachhaltige Unternehmen Vorrang haben – solche, die echte Chancen für Dinslaken schaffen, statt Natur zu zerstören und nur wenige Jobs zu bringen.

So machen wir Dinslaken wirtschaftlich stark – und bewahren zugleich unsere Lebensqualität und Umwelt.

Ich stehe für:

  • Die Reaktivierung von MCS-Gelände, HAMCO-Areal und weiteren Bestandsflächen.
  • Klare Priorität für regionale, zukunftsorientierte Unternehmen.
  • Nachhaltige Stadtentwicklung statt Flächenfraß.
  • Eine starke Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft und unsere Umwelt schützt.
  • Aufzeigen von beruflichen Zukunftsperspektiven durch den Aufbau von Berufsorientierungs- und (Um-) Qualifizierungsprogrammen in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft.

Kultur, Integration und Europa

Dinslaken lebt von seiner Vielfalt. Kulturen, Geschichten, Sprachen – all das prägt das Leben vor Ort. Ich mache aus dieser Realität eine Stärke. Denn ich stehe für eine Stadt, in der Kultur nicht elitär, sondern für alle ist. Integration ist mehr als ein Wort – sie ist gelebter Alltag.

Kultur verbindet, Integration und Inklusion wachsen im Alltag. Internationale Kooperation stärkt uns – und Dinslaken zeigt, dass es keine Perfektion braucht, um Vorbild zu sein, sondern den Mut zur Bewegung.“

Als Vorsitzende der Kulturdezernent*innen am Niederrhein kenne ich die Strukturen, Fördermöglichkeiten und Netzwerke. Daher ist für mich klar: Kultur, Integration und Internationalität sind keine Randthemen – sondern die Basis für Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis.

Ich stehe für:

  • Umsetzung des Kulturentwicklungsplans, einschließlich Netzwerkstelle und Förderung lokaler Initiativen.
  • Interkulturelle Großveranstaltungen wie das Interkulturelle Fest oder „Ruhrpott für Europa“ fest im städtischen Kalender verankern.
  • Stärkung der Partnerschaften in der Euregio – auch für Unternehmen, Vereine und Schulen.
  • Städtepartnerschaften und kommunale Partnerschaften im Sinne der 17 UN Ziele im engen Austausch mit den Engagierten ausbauen.
  • Inklusive Kulturangebote, barrierefrei, mehrsprachig, queer, vielfältig.
  • Demokratieprojekte wie „Demokratie leben“ verstetigen und weiterentwickeln.

Bildung und Chancengerechtigkeit

Bildung ist die Grundlage für Gerechtigkeit, für Teilhabe, für sozialen Aufstieg – und damit der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Für mich ist dieser Schlüssel nicht abstrakt. Ich habe ihn selbst in die Hand genommen – als Kind einer Gastarbeiter*innenfamilie, das den Weg von der Hauptschule über Abitur, Studium und Promotion bis in die kommunale Führungsposition geschafft hat.

„Ich will, dass Dinslaken eine Stadt ist, in der jedes Kind und jede Familie ihre Träume verwirklichen kann – unabhängig vom Geldbeutel.“

Diese Geschichte ist für mich kein Einzelfall – sondern Antrieb. Bildung muss in Dinslaken für alle zugänglich, hochwertig und inklusiv sein. Dafür braucht es mehr als nur schöne Worte. Es braucht weitere Investitionen, Entschlossenheit – und eine Bürgermeisterin, die den Anspruch hat, jede Bildungseinrichtung zu einem Ort echter Chancen für alle zu machen und den eingeschlagenen Weg mit der ProZent GmbH entschlossen weiterzugehen.

Ich stehe für:

  • den Ausbau von Kitas und Ganztagsangeboten – mit mehr Plätzen, flexibleren Öffnungszeiten, ausreichend Personal und gesundem wie regionalem Essen.
  • Weitere Modernisierung aller Schulen – mit digitaler Ausstattung, barrierefreier Infrastruktur und nachhaltiger Bauweise.
  • Aufbau eines Hochschulstandortes in Dinslaken – in Kooperation mit Fachhochschulen, um junge Talente zu halten und regionale Innovationen zu fördern.
  • Kostenfreie Lernförderung und Mittagessen – für alle Kinder, unabhängig vom familiären Hintergrund.
  • Lebenslanges Lernen fördern – durch VHS, das Familienbüro, Bibliotheken und generationsübergreifende Projekte.
  • in der Verwaltung müssen mehr Qualifizierungsangebote geschaffen werden, für Kolleg*innen, aber auch für interessierte Quereinsteiger*innen.

Soziale Teilhabe und Zusammenhalt

Eine Stadt ist mehr als Infrastruktur und Verwaltung. Sie ist Lebensraum – und der muss für alle offen sein. Für mich bedeutet das: Niemand darf in Dinslaken übersehen, ausgeschlossen oder abgehängt werden. Nicht wegen Herkunft, nicht wegen religiöser oder sexueller Orientierung, nicht wegen Einkommen, nicht wegen Alter.

Ich bin in zwei Welten groß geworden – und ich weiß, wie schwer es manchmal ist, sich dazwischen zu bewegen. Deshalb setze ich mich für eine Stadt ein, in der alle Biografien ihren Platz haben – und niemand erklären muss, warum er/sie dazugehört.“

Teilhabe ist für mich keine Randnotiz. Sie ist das Fundament einer lebendigen Demokratie und eines solidarischen Miteinanders. Damit alle Menschen dazugehören können, braucht es gezielte Förderung, barrierefreie Angebote und Räume für echte Begegnung. Dahier ist meine Leitlinie: Die Stadt muss zu den Menschen kommen – nicht umgekehrt.

Ich stehe für:

  • Niedrigschwellige, barrierefreie Treffpunkte in jedem Stadtteil schaffen – für Austausch, Beratung und Teilhabe.
  • Das Netz von Sozial- und Hilfsangeboten ausbauen, z. B. Familienbüro, Schuldenberatung, Beratungsstellen für Frauen, Geflüchtete und Senior*innen.
  • Die Förderung ehrenamtlichen Engagements – durch Anerkennung, Ressourcen und logistischen Hilfestellungen (z.B. passende Räume).
  • Begegnungsformate wie das Interkulturelle Fest oder die Demokratiewochen als verbindende Veranstaltungen im Jahreskalender.
  • Die konsequente Umsetzung von Barrierefreiheit – baulich, digital, sprachlich und organisatorisch.

Verwaltung, Digitalisierung und Demokratie

Viele Menschen kennen die Verwaltung als langsam, kompliziert und unnahbar. Tagrid Yousef kennt diese ReViele Menschen kennen die Verwaltung als langsam, kompliziert und unnahbar. Ich kenne diese Realität – und will sie verändern. Als Beigeordnete habe ich gesehen, wie viel Potenzial in einer modernen, digitalen und bürger*innennahen Verwaltung steckt. Für mich ist klar: Verwaltung soll nicht verwalten – sie soll ermöglichen. 

Demokratie lebt vom Mitmachen. Und Mitmachen beginnt dort, wo Menschen spüren: Ich werde gehört. Ich werde ernst genommen. Und ich kann wirklich etwas bewegen, ob ich selbst in der Verwaltung arbeite oder mit ihr zusammen.“

Für mich steht fest: Eine moderne, digitale und bürger*innennahe Verwaltung ist kein „Nice to have“ – sie ist Voraussetzung für Vertrauen, Teilhabe und demokratische Erneuerung. Bürger*innen müssen wissen, wohin sie sich wenden können – und erleben, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Auch die Mitarbeitenden müssen in ihrem Bemühen den Dinslakener*innen helfen zu wollen, mehr gesehen und unterstützt werden.

Ich stehe für:

  • Die Digitalisierung konsequent vorantreiben – mit E-Akten, digitalen Antragsverfahren, KI, One-Stop-Lösungen und Open-Source-Software.
  • Bürger*innenbeteiligung neu denken – mit digitalen Dialogplattformen, Mitmachportalen und Beteiligungshaushalten.
  • Die Verwaltung so gestalten, dass sie als verlässliche und nahbare Partnerin der Stadtgesellschaft auftritt. Datensicherheit und IT-Kompetenz stärken – durch Fortbildungen und klare Zuständigkeiten aller Mitarbeitenden.
  • Prozesse vereinfachen und entbürokratisieren – damit die Verwaltung auch intern wieder handlungsfähiger wird.
  • Die Attraktivität am Arbeitsplatz steigern und bspw. auf mehr Freiräume für Home-Office setzen.
  • Einstellungsverfahren flexibilisieren und beschleunigen und die Anzahl offener Stellen durch modernes Personalmanagement reduzieren. 

Bezahlbares Wohnen und Stadtentwicklung

Dinslaken wächst – doch bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Die Mieten steigen, viele Menschen fühlen sich ausgegrenzt. Für mich ist klar: Wohnen darf kein Luxus werden. Die Stadt hat die Verantwortung, für bezahlbare, bedarfsorientierte und nachhaltige Wohnangebote zu sorgen.

Wir müssen wieder dahin kommen, dass sich junge Familien, Alleinstehende und Rentner*innen in Dinslaken ein geeignetes Zuhause leisten können. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit – und der Würde.“

Stadtentwicklung bedeutet für mich nicht das Bebauen von Flächen um jeden Preis, sondern die kluge Nachverdichtung, die Aufwertung bestehender Quartiere und das bewusste Planen gemeinsam mit den Menschen, nicht über sie hinweg.

Ich stehe für:

  • Stärkung des geförderten Wohnungsbaus – mit klaren Quoten und verbindlichen Zielen.
  • Förderung von Mehrgenerationenwohnen, inklusiven Wohnformen und Wohnprojekten für junge Familien sowie Senior*innen.
  • Nachhaltige Entwicklung des Trabrennbahnareals zu einem grünen, sozial durchmischten Quartier mit über 600 Wohneinheiten.
  • Leerstand aktiv bekämpfen – durch Zwischennutzung, Umwandlung und bessere Vermittlung.
  • Vergabe städtischer Flächen bevorzugt per Erbpacht – um Spekulation zu verhindern.

Klimaschutz und nachhaltige Stadt

Die Klimakrise ist nicht abstrakt – sie ist konkret. Sie zeigt sich in Dürreperioden, Starkregen, Hitzetagen und versiegelten Innenstädten. Für mich ist klar: Dinslaken muss jetzt handeln – lokal, entschlossen und sozial ausgewogen.

Wenn wir heute nicht investieren und handeln, zahlen morgen unsere Kinder den Preis – mit ihrer Gesundheit und ihrem Lebensraum. Ich will eine Stadt, die Verantwortung übernimmt – für alle Generationen.“

Klimaschutz beginnt im Quartier: bei der Gestaltung von Straßen, dem Umbau von Gebäuden, dem Schutz von Grünflächen. Gleichzeitig geht es um Lebensqualität – um Ruhe, frische Luft und Aufenthaltsqualität.

Ich stehe für:

  • Entsiegelung und Begrünung von Flächen, Fassaden und Dächern.
  • Die Schaffung von „Miniwäldern“, Urban Gardening-Zonen und essbaren Stadtlandschaften.
  • Verkehrsberuhigte Zonen und eine autofreie Innenstadt, inklusive Ausbau des ÖPNV und Radwegenetzes.
  • Photovoltaikanlagen und energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden.
  • Konsequenten Schutz von Wasserläufen, Kaltluftschneisen und Frischluftkorridoren.

Jugend, Familien & Generationengerechtigkeit

Junge Menschen sind nicht nur unsere Zukunft – sie sind das Herzstück unserer Stadt, hier und jetzt. Sie brauchen Raum, Stimme und Vertrauen. Für mich ist es ein zentrales Anliegen, dass Kinder und Jugendliche nicht nur beobachtet, sondern einbezogen werden – in Stadtentwicklung, in Politik, in ihren Quartieren.

Als Mutter, Großmutter und durch meinen beruflichen Werdegang weiß ich: Familien brauchen starke Strukturen und junge Menschen echtes Vertrauen. Dinslaken muss beides bieten – jetzt und für die Zukunft.“

Zugleich will ich Familien stärken – durch Bildung, Beratung und Begegnungsmöglichkeiten. Und ich binde alle Generationen mit ein: Denn nur wo Jung und Alt sich begegnen, entsteht ein echtes Miteinander.

Ich stehe für:

  • Stärkung des Kinder- und Jugendparlaments, mit echtem Einfluss, Mitbestimmung und eigenem Budget.
  • Jugendzentren erhalten und neue Treffpunkte schaffen – ohne Konsumzwang, mit WLAN, Musik und Bewegung – drinnen und draußen.
  • Aufsuchende Jugendarbeit und interkulturelle Treffpunkte
  • Generationenübergreifende Projekte, z.B. gemeinsames Gärtnern, Lernen, Kochen oder Musik.
  • Mehr Ressourcen für das Familienbüro, Kitas, Bildungszentren – als Anlaufstellen in allen Stadtteilen.
  • Jugendkultur fördern – mit Raum für Kunst, Urban Arts, Nachtleben, Theater und digitale Medien.
  • Auch für ältere Menschen, insbesondere jene mit internationaler Familienbiographie, verdienen mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Teilhabe – sie sollen in Dinslaken nicht nur alt werden, sondern dazugehören.
  • Menschen in besonderen Lebenslagen – ob mit Beeinträchtigung, in Armut oder mit Fluchterfahrung – brauchen passende Räume, Angebote und Respekt.

Ich setzte mich dafür ein, dass Jede und Jeder gesehen und gehört wird. Ich lade dazu ein, dass Jung, Alt und Alle darüber hinaus an einem Tisch zusammenkommen. In der Vielfalt ihrer Perspektiven- für unser Dinslaken.

 Kultur, Integration & Europa

Dinslaken lebt von seiner Vielfalt. Kulturen, Geschichten, Sprachen – all das prägt das Leben vor Ort. Ich mache aus dieser Realität eine Stärke. Ich stehe für eine Stadt, in der Kultur nicht elitär, sondern für alle ist. Integration ist mehr als ein Wort – sie ist gelebter Alltag.

Kultur verbindet, Integration und Inklusion wachsen im Alltag. Internationale Kooperation stärkt uns – und Dinslaken zeigt, dass es keine Perfektion braucht, um Vorbild zu sein, sondern den Mut zur Bewegung.“

Als Vorsitzende der Kulturdezernent*innen am Niederrhein kenne ich die Strukturen, Fördermöglichkeiten und Netzwerke. Und ich weiß: Kultur, Integration und Internationalität sind keine Randthemen – sondern die Basis für Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis.

Ich stehe für:

  • Umsetzung des Kulturentwicklungsplans, einschließlich Netzwerkstelle und Förderung lokaler Initiativen.
  • Interkulturelle Großveranstaltungen wie das Interkulturelle Fest oder „Ruhrpott für Europa“ fest im städtischen Kalender verankern.
  • Stärkung der Partnerschaften in der Euregio – auch für Unternehmen, Vereine und Schulen.
  • Städtepartnerschaften und kommunale Partnerschaften im Sinne der 17 UN Ziele im engen Austausch mit den Engagierten ausbauen.
  • Inklusive Kulturangebote, barrierefrei, mehrsprachig, queer, vielfältig.
  • Demokratieprojekte wie „Demokratie leben“ verstetigen und weiterentwickeln.

Weitere Forderungen von Dr. Tagrid Yousef und den GRÜNEN in Dinslaken finden Sie und Ihr hier: https://gruene-dinslaken.de/wahlprogramm/ und hier: